Medienteam: Das Kurt Schumacher-Denkmal am gleichnamigen Platz

Das Kurt Schumacher-Denkmal

Im Alter von 18 Jahren meldete sich Schumacher noch vor dem Abschluss seiner Hochschulreife freiwillig für den gerade begonnen I. Weltkrieg in den Kriegsdienst. Bereitsvier Monate später wurde Schumacher schwer verwundet und sein rechter Arm musste ihm amputiert werden. In den folgenden Monaten verlor der große und schlanke Schumacher ganze 30 kg, sodass er am Ende, gezeichnet von der Ruhr, nur noch 43 kg wog.

In den folgenden Monaten verlor der große und schlanke Schumacher ganze 30 kg, sodass er am Ende, gezeichnet von der Ruhr, nur noch 43 kg wog. Offiziell wurde Schumacher dann im Herbst 1915 aus dem Militär entlassen.

Nach seiner anschließenden Studienzeit in Rechtswissenschaften in den Städten Halle, Leipzig und Berlin promovierte Schumacher in Münster im Jahre 1926. Bereits 1918 trat er der SPD bei und arbeitete u. a. als Redakteur für die sozialdemokratische Stuttgarter Zeitung „Schwäbische Tagwacht“. In Stuttgart fiel Schumacher auch mit seinen leidenschaftlichen Reden und als früher Gegner der Nationalsozialisten auf. 1930 wurde er Vorsitzender der Stuttgarter SPD. Davor war er bereits 1924 Mitglied im württembergischen Landtag und seit 1928 Vorstandsmitglied der SPD-Fraktion.

Gut ein halbes Jahr nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland wurde die SPD verboten und Schumacher in Berlin verhaftet. Bis zum Ende des II. Weltkrieges wurde Schumacher in verschiedenen Konzentrationslagern inhaftiert.

In Oktober 1945 wurde die SPD wiedergegründet. Schumacher wurde im Mai 1946 fast einstimmig (244 von 245 Stimmen) zum Vorsitzenden der SPD gewählt. Bis zu seinem Tode im Jahr 1952 war er ein unumstrittener Führer der SPD-Fraktion.

 

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