Medienteam: Die Königin-Luise-Kirche

Die Königin-Luise-Kirche

Die 1913 im Glockenturm installierten drei Glocken fielen als „kriegswichtiges Material“ den beiden Weltkriegen zum Opfer. Erst 1958 erhielt der Turm seine heute noch erhaltenen vier Glocken. Die ursprünglich eingebaute Orgel stammte von Paul Voelkner aus Bromberg, 1966 wurde eine von Eberhard Tolle aus Preetz in Holstein erbaute Orgel installiert.

 

Jubiläumsbrunnen

Vor der Kirche steht der „Jubiläumsbrunnen“ – dieser wurde anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Waidmannslust im Jahre 1925 eingeweiht. Der in Neobarock gestaltete Brunnen wurde von Joseph Breitkopf-Cosel entworfen.

Die Namensgeberin, Königin Luise von Preußen, war insbesondere für die Berliner eine hervorstechende Persönlichkeit. In ihrer kurzen Lebenszeit (1776 bis 1810) schuf sie als Gemahlin von Friedrich Wilhelm III. für Preußen politisch historisches. Beim Volk war sie beliebt für ihre bürgerlichen Tugenden, ihre Schönheit und Anmut, die durch ihre offene Herzlichkeit unterstrichen wurden. In ganz Deutschland undinsbesondere in Berlin stehen in Gedenken an sie Denkmäler. Eines dieser Denkmäler ist die Königin-Luise-Kirche. Über den Haupteingang in einer Nische findet man die Statue der Königin Luise.

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