Medienteam: Die freie Scholle

Die freie Scholle

Als Erfinder von Spielzeugen und von vorgefertigten Bauelementen für den rationalen Hausbau sowie als Initiator und Unterstützer von Sozial- und Siedlungsprojekten kennt man ihn jedoch weniger. Die im englischen Landhausstil (Tudor) errichteten und phantasievoll gestalteten Villen in Berlin-Lichterfelde, aber auch die Bauten der „Freien Scholle“ zeugen von seinen Plan- und Bautätigkeiten.


Die „Freie Scholle“ wird auch „Siedlung im Grünen“ genannt, da sie von dem Steinbergpark und dem Tegeler Fließ eingerahmt wird. Zudem errichtete die Baugenossenschaft der „Freien Scholle“ ab den 1960er Jahren weitere Siedlungen in den Ortsteilen Lübars und Wittenau. Mit dem Neubau der Siedlung am Waidmannsluster Damm (Ecke Ziekowstraße) entstand 1995 die fünfte und vorerst letzte Siedlung. Die Genossenschaft „Freie Scholle“ hat derzeit über 4.200 Mitglieder. Dabei verfügt die Genossenschaft über knapp 1.500 Wohnungen. Die Siedlung in Tegel ist mit ihrer Wohnungsanzahl die größte Siedlung der Baugenossenschaft.


Die Häuser in der „Freien Scholle“ wurden zwischen 1900 und 1932 erbaut und große Teile der ursprünglichen Bauten stehen heute unter Denkmalschutz. Damit wird auch für zukünftige Generationen der einzigartige Charakter dieser Siedlung erhalten bleiben.

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